Suche nach „kostenlose Übersetzungs-App“ und du bekommst hundert Ergebnisse, die alle behaupten, gratis zu sein. Doch „kostenlos“ ist eines der überladensten Wörter in der Software-Welt. Manche Apps sind wirklich kostenlos. Manche sind kostenlos, bis du genau die Funktion brauchst, für die du sie eigentlich heruntergeladen hast. Und manche sind kostenlos, weil du das Produkt bist – deine Worte sind der Preis.
2026 ist der Übersetzungsmarkt voller denn je, aber die wichtigen Unterschiede zwischen den kostenlosen Optionen sind nicht die, die dir die App-Store-Screenshots zeigen. Sie stecken im Kleingedruckten: wie viele Sprachen tatsächlich offline funktionieren, was hinter einem Abo verriegelt ist und wohin dein Text geht, nachdem du auf „Übersetzen“ getippt hast.
Dieser Leitfaden vergleicht die großen kostenlosen Übersetzungs-Apps 2026 – Google Translate, DeepL, Microsoft Translator, iTranslate, Apple Translate, Papago, Yandex und Reverso – bei den Dingen, die zählen, und erklärt dann, wo Traverba ins Bild passt.
Zunächst: Was bedeutet „kostenlos“ eigentlich?
Bevor es an den Vergleich geht, hilft es, die drei Arten von „kostenlos“ zu benennen, denen du begegnen wirst:
- Kostenlos, bezahlt mit deinen Daten. Die App ist gratis zum Herunterladen und Nutzen, doch dein Text und deine Stimme werden an die Server eines Unternehmens gesendet, wo sie gespeichert und zur „Verbesserung der Dienste“ verwendet werden können. Du zahlst mit deiner Privatsphäre.
- Kostenlos als Lockmittel (Freemium). Die Basis-App ist gratis, aber die Funktionen, die du eigentlich wolltest – Sprachgespräche, Kameraübersetzung, Offline-Pakete – sind hinter einem Monatsabo verriegelt. Du zahlst mit Frust und dann mit Geld.
- Kostenlos und wirklich gratis. Keine Werbung, kein Server, der deinen Text abgreift, keine als Geisel gehaltene Funktion. Das ist die seltenste Art, und meist gibt es sie nur, wenn die App komplett auf deinem eigenen Gerät läuft.
Behalte diese drei im Kopf, während wir weitergehen, denn fast jede App unten ist eine Mischung daraus.
Teil 1: Die Cloud-Giganten
Google Translate — Kostenlos (bezahlt mit Daten)
- 133 Sprachen, die breiteste Abdeckung aller kostenlosen Apps
- Offline-Sprachpakete für ca. 59 Sprachen (mit spürbarem Qualitätsverlust)
- Echtzeit-Kameraübersetzung, Spracheingabe und Gesprächsmodus für zwei Personen
- Standardmäßig Cloud-Verarbeitung
Google Translate ist für die meisten die Standardwahl, und das zu Recht: Nichts anderes deckt so viele Sprachen ab, und die Kamera-AR-Überlagerung ist noch immer die beste am Markt. Für eine schnelle Speisekarte oder ein Straßenschild ist sie kaum zu schlagen.
Der Haken ist der Datenschutz. Standardmäßig werden dein Text und deine Stimme an Googles Server gesendet, um übersetzt, gespeichert und – laut Googles eigener Richtlinie – möglicherweise zur Verbesserung der Dienste und zum Training der Modelle verwendet zu werden. Bei einer Restaurantkarte ist das in Ordnung. Bei einer privaten Nachricht, einem juristischen Dokument oder allem, was deine Gesundheit oder Finanzen betrifft, bedeutet es, dass jetzt eine Kopie auf fremder Infrastruktur liegt. Offline-Pakete helfen, decken aber weniger Sprachen ab und übersetzen ungenauer.
Am besten für: beiläufige, nicht sensible Übersetzungen, wenn du maximale Sprachabdeckung willst und Internet hast.
DeepL — Kostenlose Version (mit echten Grenzen)
- 31 Sprachen, weithin als am genauesten für europäische Sprachpaare angesehen
- Die kostenlose Version begrenzt jede Übersetzung auf rund 5.000 Zeichen
- Kein echter Offline-Modus – es ist ein Cloud-Dienst
- Kostenloser Text wird „für einen begrenzten Zeitraum“ gespeichert, um DeepLs Netze zu trainieren
DeepL hat sich seinen Ruf verdient. Für Englisch, Deutsch, Französisch, Spanisch, Italienisch, Niederländisch, Polnisch, Portugiesisch und Russisch klingt die Ausgabe in Blindtests natürlicher als die von Google. Wenn du europäische Geschäftsdokumente übersetzt, ist es der Qualitätsführer.
Doch die kostenlose Version hat harte Kanten: nur 31 Sprachen (kein Kantonesisch, ein Großteil Asiens und Afrikas fehlt), eine Zeichenbegrenzung pro Übersetzung, überhaupt keine Offline-Fähigkeit und – wie bei Google – dein Text in der kostenlosen Version wird eine Weile aufbewahrt, um die Modelle zu trainieren. Ab Mitte 2026 hat DeepL zudem seine kostenpflichtigen API-Stufen neu organisiert, „für immer kostenlos“ ist also nichts, worauf man sich verlassen sollte.
Am besten für: hochwertige Texte in europäischen Sprachen, wenn du online bist und der Inhalt nicht vertraulich ist.
Microsoft Translator — Kostenlos, werbefrei (aber im Rückzug)
- Kostenlos ohne Werbung, mit Offline-Sprachpaketen und starkem Gruppengespräch mit mehreren Personen
- Verfügbar für iOS und Android
- Standardmäßig Cloud, Offline optional
Jahrelang war Microsoft Translator der stille Preis-Leistungs-Sieger: wirklich kostenlos, keine Werbung, Offline-Pakete und eine Gruppengesprächsfunktion, mit der ein ganzer Raum einem gemeinsamen, übersetzten Chat beitreten konnte. Wenn deine Sprachen passen, ist es weiterhin eine solide Wahl.
Die Sorge ist die Zukunft. Microsoft hat das Produkt zurückgefahren – die Windows-App wurde bereits eingestellt –, sodass es 2026 eine Wette darauf ist, wie lange sie noch gepflegt wird, wenn du deinen Arbeitsablauf darauf aufbaust.
Am besten für: kostenloses, werbefreies Gruppengespräch mit mehreren Personen – heute, wenn du mit einer App leben kannst, deren Zukunft ungewiss ist.
Teil 2: Die Plattform-Bordmittel
Apple Translate — Kostenlos (nur iOS)
- ca. 20 Sprachen, vollständig auf dem Gerät, sobald du die Sprachpakete heruntergeladen hast
- Optionaler Offline-Modus, der die Übersetzung vom Internet fernhält
- Kein Kantonesisch, Thai oder viele andere Sprachen
Apple Translate ist der Datenschutz-Star unter den Bordmitteln. Lade ein Sprachpaket herunter, und es übersetzt komplett auf deinem iPhone – nichts geht an einen Server. Apple selbst merkt an, dass der On-Device-Modus „ideal ist, wenn du sensible Arbeit hast und keine Übersetzungsdaten über das Internet übertragen willst.“
Die Grenzen sind Sprachabdeckung und Reichweite: nur etwa 20 Sprachen (kein Kantonesisch), und es existiert ausschließlich auf Apple-Geräten – kein Android, kein Windows. On-Device-Übersetzungen sind zudem etwas weniger ausgefeilt als die aus der Cloud.
Am besten für: iPhone-Nutzer, deren Sprachen abgedeckt sind und die Datenschutz über Vielfalt stellen.
Teil 3: Die regionalen Spezialisten
Papago (Naver) — Kostenlos
- 14 Sprachen, herausragend für Koreanisch, Japanisch und Chinesisch
- Bild-, Sprach-, Website- und Offline-Übersetzung (mit heruntergeladenen Paketen)
- Standardmäßig Cloud
Papago ist Navers Übersetzer, und bei Koreanisch–Englisch, Japanisch–Englisch und Chinesisch–Englisch übertrifft er Google häufig bei Nuancen und kulturellem Kontext. Wenn sich dein Leben um Korea, Japan oder China dreht, ist er der Spezialist der Wahl.
Außerhalb seiner 14 Kernsprachen ist er allerdings kein Allzweckwerkzeug, und wie bei den anderen Cloud-Apps läuft der Großteil seiner Arbeit auf Navers Servern.
Am besten für: Reisen und Kommunikation in Korea, Japan und China.
Yandex Translate & Reverso — Kostenlos
- Yandex — stark für Russisch und GUS-Sprachen; cloudbasiert.
- Reverso — macht aus jeder Übersetzung einen Sprachlernmoment mit Beispielsätzen im Kontext; großartig für Lernende, weniger für schnelle Übersetzungen im Alltag.
Beide sind kostenlos und beide sind Spezialisten – Yandex für die russischsprachige Welt, Reverso für Menschen, die eine Sprache lernen, statt sich nur durch ein Gespräch zu bringen.
Teil 4: Die Freemium-Falle – iTranslate
iTranslate — „Kostenlos“, größtenteils hinter Bezahlschranke
- Kostenlose Version: einfache Textübersetzung, mit Werbung
- Sprachgespräche, Kameraübersetzung und Offline-Pakete erfordern alle Pro (ca. 5,99 $/Monat)
- Werbung, die mitten in der Übersetzung und vor dem Öffnen von Funktionen erscheint
iTranslate sieht im App Store großartig aus, ist aber das deutlichste Beispiel für „kostenlos als Lockmittel“. Die Funktionen, für die die meisten überhaupt einen Übersetzer installieren – mit jemandem laut sprechen, die Kamera auf ein Schild richten, im Flugzeug offline übersetzen – stecken alle hinter dem Pro-Abo. Die kostenlose Version ist einfacher Text mit störender Werbung.
Es ist eine leistungsfähige App, wenn du zahlst. Aber als kostenlose App ist es die, bei der du am wahrscheinlichsten genau in dem Moment, in dem du sie brauchst, auf eine Upgrade-Aufforderung starrst.
Am besten für: Menschen, die tatsächlich ein Abo abschließen – sonst enttäuscht die kostenlose Version.
Teil 5: Wo Traverba ins Bild passt – kostenlos und privat, weil es keinen Server gibt
Jede App oben geht einen Kompromiss ein. Die Cloud-Giganten tauschen deine Privatsphäre gegen Abdeckung. Die Bordmittel tauschen Abdeckung gegen Privatsphäre. Die Freemium-Apps tauschen Funktionen gegen ein Abo. Traverba ist so gebaut, dass der Kompromiss komplett entfällt, indem es etwas strukturell anderes tut: Alles läuft auf deinem Handy.
Preis: kostenlos. Die Kernfunktionen – Text, Kamera, Sprachgespräch und Datei-Transkription – kosten nichts. (Ein optionaler Premium-Plan kostet 1,99 $/Monat oder 19,99 $/Jahr, günstiger als iTranslates Pro, und er schaltet Extras frei, statt die Basics zu sperren.)
Sprachen: 108 (61 über klassische ML-Modelle + 47 über ein On-Device-Gemma-LLM) – weit mehr als DeepLs 31, Apples ca. 20 oder Papagos 14, und inklusive Kantonesisch, das fast keine der anderen beherrscht.
Offline: volle Qualität, jede Funktion. Es gibt kein Sternchen „reduzierte Genauigkeit im Offline-Betrieb“, denn Offline ist der einzige Modus. Es funktioniert im Flugzeug, in der U-Bahn, in einem Dorf auf dem Land ohne Empfang.
Datenschutz: 100 % auf dem Gerät. Das ist keine Datenschutzrichtlinie, die still überarbeitet werden kann – es ist eine architektonische Garantie. Es gibt keine Server, an die dein Text gesendet werden könnte. Deine privaten Nachrichten, Dokumente und Gespräche können dein Handy physisch nicht verlassen.
Mehr als nur Text: dieselbe kostenlose App enthält außerdem –
- Kamera / OCR: 92 Sprachen, zwei Engines (ML Kit für schnelle Scans, PaddleOCR für komplexe Schriften wie Chinesisch, Japanisch, Koreanisch, Arabisch, Kyrillisch und Devanagari) – alles auf dem Gerät.
- Sprachgespräch: bis zu 7 Personen über Bluetooth Mesh, kein Internet nötig, jede Person spricht und liest in ihrer eigenen Sprache.
- Datei-Transkription: importiere Audio oder Video (mp3, m4a, wav, mp4) und erhalte eine zeitgestempelte Transkription und Übersetzung nebeneinander.
Ehrliche Grenzen: die KI-Funktionen brauchen ein einigermaßen aktuelles Handy (kein Flaggschiff, aber auch kein uraltes). Die Spracherkennung auf dem Gerät deckt rund 30 Sprachen ab statt aller 108. Und die vom Gemma-LLM verarbeiteten Sprachen sind eine Spur langsamer als die klassischen ML-Übersetzungen.
Teil 6: Der Vergleich auf einen Blick
Ist es wirklich kostenlos (keine Bezahlschranke bei den Kernfunktionen)?
- Kostenlos, keine Funktions-Bezahlschranke: Google Translate, Microsoft Translator, Apple Translate, Papago, Yandex, Reverso, Traverba
- Kostenlose Version mit harten Grenzen: DeepL (Zeichenbegrenzung, 31 Sprachen)
- Kostenlos als Lockmittel (Kernfunktionen hinter Pro): iTranslate
Verlässt dein Text dein Gerät? (Datenschutz)
- Auf dem Gerät / bleibt auf deinem Handy: Traverba (alle 108 Sprachen), Apple Translate (ca. 20, nach dem Herunterladen von Paketen)
- Standardmäßig Cloud: Google Translate, DeepL, Microsoft Translator, Papago, Yandex, iTranslate
Echte Offline-Fähigkeit
- Vollständig offline, volle Qualität: Traverba (108 Sprachen, jede Funktion)
- Teilweise offline (weniger Sprachen / reduzierte Qualität): Google Translate, Microsoft Translator, Apple Translate, Papago
- Kein echtes Offline: DeepL, der Großteil von iTranslates kostenloser Version
Sprachabdeckung
- Am breitesten: Google Translate (133), Traverba (108, inkl. Kantonesisch)
- Mittel: DeepL (31), Apple (ca. 20)
- Fokussiert / regional: Papago (14), Yandex (Russisch/GUS), Reverso (Lernen)
Über einfachen Text hinaus (Kamera + Sprache + Gruppe + Dateien)
- Volle Palette in einer kostenlosen App: Traverba (Text + Kamera + Sprachgespräch + Gruppe + Dateien)
- Breit, aber cloudbasiert: Google Translate, Microsoft Translator
- Text-orientiert / begrenzte Extras: DeepL, Reverso, Yandex
So wählst du
Google Translate — du willst die meisten Sprachen, du bist online, und der Inhalt ist nicht sensibel. Die Kameraübersetzung ist noch immer die beste, die es gibt.
DeepL — du übersetzt Dokumente in europäischen Sprachen, und Qualität zählt dir mehr als Abdeckung, Offline-Betrieb oder Vertraulichkeit.
Microsoft Translator — du willst kostenloses, werbefreies Gruppengespräch mit mehreren Personen und störst dich nicht daran, dass seine langfristige Zukunft ungewiss ist.
Apple Translate — du bist auf einem iPhone, deine Sprachen gehören zu den ca. 20, und du willst Datenschutz auf dem Gerät, ohne etwas zu installieren.
Papago — deine Welt ist Koreanisch, Japanisch oder Chinesisch, und du willst die besten Nuancen für diese Sprachen.
iTranslate — nur wenn du wirklich für Pro zahlst; die kostenlose Version ist ein Lockmittel.
Traverba — du willst eine wirklich kostenlose App ohne Funktions-Bezahlschranke, die vollständig offline in voller Qualität funktioniert, 108 Sprachen inklusive Kantonesisch abdeckt, jedes Wort auf deinem Handy behält und Kamera, Sprachgespräch, Gruppenchat und Datei-Transkription in einem vereint. Es ist hier die einzige Option, bei der „kostenlos“ und „privat“ dasselbe sind – weil es überhaupt keinen Server im Spiel gibt.
Fazit
„Kostenlos“ ist nicht ein Ding. 2026 teilen sich die kostenlosen Übersetzungs-Apps in drei Lager: die Cloud-Giganten, die kostenlos sind, weil dein Text die Rechnung zahlt, die Bordmittel, die kostenlos, aber eng begrenzt sind, und die Freemium-Apps, die kostenlos sind, bis du sie brauchst.
Es gibt ein viertes Lager, und es ist klein: Apps, die kostenlos sind, weil sie überhaupt keinen Server brauchen. Wenn die Übersetzung komplett auf deinem eigenen Gerät passiert, gibt es nichts, womit sich deine Worte monetarisieren ließen, nichts, das hinter einem Abo verriegelt wäre, und nichts, das kaputtgeht, wenn das WLAN wegbricht. Das ist das Lager, das Traverba aufbaut – kostenlos, offline, privat und 108 Sprachen inklusive Kantonesisch, alles auf einmal.
Wenn dein Handy es ausführen kann, funktioniert deine Übersetzung. Kein WLAN nötig, keine gesendeten Daten, keine Upgrade-Aufforderung im schlimmsten Moment.
Lade Traverba kostenlos auf Google Play (suche nach „Traverba“) und im App Store (suche nach „Traverba Translator“) herunter. Mehr erfährst du auf traverba.com.
Dieser Vergleich basiert auf öffentlich verfügbaren Produktspezifikationen, Preisen und Datenschutzrichtlinien mit Stand August 2026. Funktionen, Sprachanzahl und Grenzen der kostenlosen Versionen können sich bei jedem Produkt mit Versionsupdates ändern. Traverba ist eine App, die von einem unabhängigen Entwickler gebaut wurde.